Hans im Glück

Das Leben ist eine Reise

Jeder macht sie auf eigene Weise.
Ob weit, ob fern, ob groß, ob klein,
Eines ist jedem gemein;
Durch Gärten, Weiten, karge Dürren,
Grüne Wiesen, Kälte-Klirren:
Das Ziel ist der Weg,
So du den Fokus leg‘
Auf jeden Schritt (auch noch so klein)
Und schweift der Blick ins Tal hinein
So sei gewiss –
Den Sieg genieß‘ –
Hast ohne Hast
Bis zur Rast
Den Weg gemacht.
Die Seele lacht!

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Gedicht zum Tode

Hans im Glück

Ein schöner Mann, vielfach begabt
Sich einst auf eine Reise machte
Schritt für Schritt, ganz leicht und sachte
Und stets ein Ziel vor sich gehabt

Autonom, doch nie allein
Ging er über Stock und Stein
Ganz zu Beginn gleich traf er dann
Seine Liebe, Mari’ann

Zusammen gings durch Dünn und Dick
In dieselbe Richtung ging ihr Blick
Gemeinsam sorgten diese Zwei
Für allerliebste Kinder Drei

Später dann, wie sollt’s auch sein
Gesellten sich zunächst klitzeklein
Enkel zum Familienglück
Und gingen mit ihm ein ganzes Stück

Groß und stark sind sie nun
Kinder wie Enkel, und sie tun
Ihr Bestes an einem jeden Tag
Er lebt in ihnen, teilweise stark

Blickt Hans nun, sofern das geht
Zurück auf seinen Lebensweg
Auf seine Spuren, seine Früchte
Siehe da, erstrahlt im Lichte –

Die Erkenntnis:

Er ist am Ziel
Er hats geschafft
Oben auf dem Gipfel
Zum Himmel steht er

Blickt zum letzten Mal zurück
Ja, er ist es: Hans im Glück!

Hans im Glück

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