Gleich drei Ideen, auf einmal serviert. Erstens: einfach mal wieder das gute alte Vesperbrett aus Holz auspacken. Falls nicht zur Hand: Oma und Opa haben bestimmt noch eines. Interessant, wie so ein solides Stück dem Essen eine rustikale Note verleiht. Dazu ein uriges Brot… Und zweitens – eine gute Nachricht für alle, die sich nicht entscheiden können: Rührei oder Spiegelei? Beides! Geht. Ohne jemanden in die Pfanne zu hauen. Drittens: frische Kräuter! Auf dem Balkon gezüchtetes, am besten sonnenverwöhntes (nicht -vertrocknetes) Grün wie Rosmarin, Salbei, Kresse (oft unterschätzt!) und Basilikum. Das kommt raus:
Hybrides Spiegel-Rühr-Ei mit frischen Kräutern auf rustikalem Brett

Das Ei lässt sich leicht in diesen hybriden Zustand bringen. Einfach zunächst so tun, als möchte man zum Beispiel drei Spiegeleier braten (Achtung: das Fett darf nicht zu heiß sein). Dann entscheidet man sich blitzschnell um: Mit einem Kochlöffel die Eigelbe lokal verquirlen (noch bevor sie gestockt sind) und à la Marmorkuchen elegant ins Eiweiß ziehen. Die Eier dann bei geringer Hitze „medium rare“ durchgaren, sodass sie saftig bleiben.
Tipp: Bio-Eier verwenden, damit das gute Gewissen mitgenießen kann. Und auch die Kräuter sind glücklicher, wenn sie Bio sind. Wahrscheinlich. Schick wird die rustikale Serviermethode übrigens mit einem weißen Porzellanschälchen, das mit einer Beilage gefüllt werden kann – hier ein Eisbergsalat mit Mais und Sylter Salatdressing.
